Richtig Müll sortiert , das brachte Preise

Die Preisträger der Aktion „Richtige Mülltrennung“ wurden im Rahmen des Kehler Messdi auf der Hafenbühne ausgezeichnet. Aufgabe der Teilnehmer war es, 40 Stoffe theoretisch in den richtigen Müllbehälter einzusortieren.

Die Initiativgruppe „Sauberes und buntes Kehl“ prämierte die Preisträger der Aktion „Richtige Mülltrennung“. „Eine saubere Aktion“, freute sich Susanne Huber von der Abfallwirtschaft Ortenau, als am Messdi-Freitag auf der Hafenbühne zehn Preisträger des Preisausschreibens „Richtige Mülltrennung“ ausgezeichnet wurden.

Sie selbst fungierte als Losfee für hoch dotierte Geldpreise, abgestuft zwischen 300 und 50 Euro, gesponsert von der Bürgerstiftung Kehl. An der Prämierung nahm auch Karl Haase als Vorsitzender des Stiftungsrates teil. Beim Entwurf des Preisausschreibens durch Karl O. Roth, Ulf Behringer und Klaus Gras als Mitglieder der Initiativgruppe, wirkte Susanne Huber als Fachfrau und Spezialistin mit. Müllbeseitigung und Mülltrennung stehen im Fokus der Abfallwirtschaft Ortenau, sind jedoch auch Kernaufgaben einer umweltbewussten Erziehung für alle Bürger. Insofern durften am Preisausschreiben Schüler aller Kehler Schulen teilnehmen und ein Fragenblatt ankreuzen für das richtige Einsortieren von 40 Beispielen in die grüne Tonne, die graue Tonne, den Gelben Sack, den Altglas-Container oder den Sondermüll.

Keine leichten Aufgaben, denn von 109 teilnehmenden Schülern aus sechs verschiedenen Schulen waren nur neun richtige Lösungen dabei, die Susanne Huber aus der Lostrommel zog. Und in einem zweiten Losgang wurde der zehnte Gewinner ermittelt aus einer zweiten Gruppe mit nur einem geringen Fehler. Dass dabei der Oberlin-Schulverbund sechs Preisträger stellte, war nicht verwunderlich in Anbetracht einer relativ hohen Teilnahme, aber auch die Grundschulen Guggenmos und Sundheim stellten Preisträger, ebenso die Hebelschule.

Die Aktion war in jedem Fall ein Gewinn: Auch wer keinen Preis gewonnen hat – alle haben viel darüber gelernt, die Umwelt zu schützen.

19. Mai 2026, 17:59 Uhr

"Klick-Klack" - statt Wegwerf-Technik

Die Initiativgruppe „Sauberes und buntes Kehl“ überreicht 76 Mini-Taschen-Aschenbecher an Edeka-Filialleiter Frank Kempf. Für die Aktion „75 plus 1“ sollen sie an Tabakkunden kostenlos verteilt werden.

„Das ist ein wertvoller Beitrag für den Umweltschutz“, sagte Hans-Jürgen Schneider von der Initiativgruppe „Sauberes und buntes Kehl“ (subkehl) bei der Übergab von 76 Mini-Taschen-Aschenbechern an Frank Kempf, Filialleiter von Edeka-Center Kohler in Kehl. Der Name der Aktion „75 plus 1“ verknüpft sich mit dem letztjährigen Jubiläum von Edeka Kohler mit dem Ziel, die „Mini-Ascher“ an Tabakkunden gratis zu verteilen, die ihrerseits einen Beitrag für künftige Bemalungsaktionen von Glascontainern ins Spendenkässchen der Initiativgruppe stecken.

Jeder „Mini-Ascher“, versehen mit Motiven des Künstlers Moritz Götze von BAT Germany, funktioniert durch „Klick“-und-„Klack“-Technik und kann zehn bis 20 Kippen aufnehmen, die m häuslichen Restmüll zu entsorgen sind. Die Übergabe an Kempf erfolgte im Beisein der Vorsitzenden der Bürgerstiftung Kehl, Barbara Tonnelier, denn die Initiativgruppe präsentiert sich seit kurzem als eine Teilgruppe der Bürgerstiftung. Bereits im Rahmen des 125-jährigen Bestehens des Kehler Hafens hatte ie Initiativgruppe 125 „Mini-Ascher“ an den Geschäftsführer der Stadtmarketing, Christoph Hodapp, übergeben - ebenfalls zur kostenlosen Verteilung.

Auch diese Aktion „75 plus 1“ soll aufzeigen, wie wichtig es sein kann, im Sinne eines sauberen Stadtbildes das Umweltbewusstsein der Bürger zu stärken. Darüber hinaus hoffen die Mitglieder der Initiativgruppe, dass durch die nunmehr erfolgten Änderungen im Landesdatenschutzgesetz es künftig dank Video-Überwachung an Hotspots wilder Müllablagerungen bei vielen Glascontainern gelingen wird, Müll-Frevler ausfindig zu machen und Ordnungswidrigkeiten gemäß Bußgeldkatalog des Landes zu ahnen.

1. März 2026, 09:09 Uhr