
AKTUELLES
Neue Projekte, gemeinsame Aktionen, Presseberichte und kommende Termine – hier erfährst du, was bei „Sauberes und buntes Kehl“ gerade passiert.
Was wir gemacht haben, was gerade entsteht und worüber berichtet wurde.
„Damit sind nunmehr 46 Glascontainer in Kehl und in Ortsteilen bemalt“ stellt Klaus Gras zufrieden fest. In der Initiativgruppe „Sauberes und buntes Kehl“ ist er der unermüdliche Initiator für die Bemalungen von Glascontainern, seitdem es diese Gruppe gibt. Inzwischen hat diese in der Bürgerstiftung Kehl ihren festen Platz gefunden. Die Materialkosten für die neue Bemalungsaktion durch zwei Kehler Jungs, Felix Krüger und Levi Dukart, wurden jedoch nicht von der Bürgerstiftung Kehl getragen, sondern aus Mitteln der Stadt Kehl bestritten. Der „Einweihung“ an einem sonnigen Augustnachmittag wohnten dementsprechend in Vertretung des OB der Ehrenamtliche Joachim Mätz ebenso bei wie Barbara Tonnelier, Vorsitzende der Bürgerstiftung Kehl.
Felix Krüger und Levi Dukart sorgten bereits im letzten Jahr für die farbenfrohe Bemalung von vier Glascontainern bei den Sportanlagen mit passenden Motiven, dieses Jahr mit neuen originellen Einfällen für die vier Container in der Ohmstraße. Alle Entwürfe für Bemalungen werden von Klaus Gras geprüft und deren Freigabe stets bei der Firma Merb als Eigentümerin der Glascontainer eingeholt. Weitere noch unbemalte Glascontainer dürfen in den kommenden Jahren durch neue Künstler aus Kehl, egal welches Alter, ebenfalls bemalt werden. Nur die Materialkosten werden übernommen, wobei sich Klaus Gras um die Sponsoren kümmert. Sein Ziel, mit jeder Bemalung die Stadt Kehl samt Ortsteilen schöner und bunter zu gestalten. Seine Mitstreiter in der Initiativgruppe hoffen dabei insgeheim, dass die Stellplätze rund um die Glascontainer auch zunehmend sauberer werden.
Sechs Glascontainer sind bemalt
von Klaus Gras
Für die Organisatoren von Sauberes und buntes Kehl waren die rund 40 Monate Vorlaufzeit eine Geduldsprobe. Von der Idee alle sechs Glascontainer in Kork zu bemalen, zeigte sich die Schulleiterin Bettina Maria Herr vom Oberlin-Schulverbund aufgeschlossen. Aber erst die dritte Ansprechpartnerin, Margaryta Miskevych setzte sich final für die Fertigstellung ein.
Die Finanzierung war dagegen rasch in trockenen Tüchern. Marc Needell vom Gasthaus Hirsch sagte spontan zu, 50 % der Kosten zu übernehmen. Genauso schnell sagte Ortsvorsteher Armin Lubberger zu, die übrigen Kosten von der Ortschaft zu übernehmen.
Insgesamt waren sechs Schülerinnen und Schüler an diesem Projekt beteiligt. Die Motive gingen über den TGV/ICE, bei dem zu sehen ist, dass die Flaschen den Weg zum Glascontainer gehen. Die Botschaft, dass Glas nicht ins Meer zu werfen ist, ziert ein anderer Glascontainer, die Container sind alle künstlerisch frei gestaltet.
Nun bleibt zu hoffen, dass der Platz um die Glascontainer müllfrei bleibt.
Fotos : Elfriede Gras
Gruppenfoto: v.l.n.r. – Ortsvorsteher Armin Lubberger, Marc Needell, Rolf Hauer von der Bürgerstiftung Kehl, Ulf Behringer und Klaus Gras von Sauberes und buntes Kehl, die Lehrerin Margaryta Miskevych und fünf der sechs Schüler vom Oberlin-Schulverbund.
TGV und die Glasflaschen
Glas gehört nicht ins Meer
Die Preisträger der Aktion „Richtige Mülltrennung“ wurden im Rahmen des Kehler Messdi auf der Hafenbühne ausgezeichnet. Aufgabe der Teilnehmer war es, 40 Stoffe theoretisch in den richtigen Müllbehälter einzusortieren.
Die Initiativgruppe „Sauberes und buntes Kehl“ prämierte die Preisträger der Aktion „Richtige Mülltrennung“. „Eine saubere Aktion“, freute sich Susanne Huber von der Abfallwirtschaft Ortenau, als am Messdi-Freitag auf der Hafenbühne zehn Preisträger des Preisausschreibens „Richtige Mülltrennung“ ausgezeichnet wurden.
Sie selbst fungierte als Losfee für hoch dotierte Geldpreise, abgestuft zwischen 300 und 50 Euro, gesponsert von der Bürgerstiftung Kehl. An der Prämierung nahm auch Karl Haase als Vorsitzender des Stiftungsrates teil. Beim Entwurf des Preisausschreibens durch Karl O. Roth, Ulf Behringer und Klaus Gras als Mitglieder der Initiativgruppe, wirkte Susanne Huber als Fachfrau und Spezialistin mit. Müllbeseitigung und Mülltrennung stehen im Fokus der Abfallwirtschaft Ortenau, sind jedoch auch Kernaufgaben einer umweltbewussten Erziehung für alle Bürger. Insofern durften am Preisausschreiben Schüler aller Kehler Schulen teilnehmen und ein Fragenblatt ankreuzen für das richtige Einsortieren von 40 Beispielen in die grüne Tonne, die graue Tonne, den Gelben Sack, den Altglas-Container oder den Sondermüll.
Keine leichten Aufgaben, denn von 109 teilnehmenden Schülern aus sechs verschiedenen Schulen waren nur neun richtige Lösungen dabei, die Susanne Huber aus der Lostrommel zog. Und in einem zweiten Losgang wurde der zehnte Gewinner ermittelt aus einer zweiten Gruppe mit nur einem geringen Fehler. Dass dabei der Oberlin-Schulverbund sechs Preisträger stellte, war nicht verwunderlich in Anbetracht einer relativ hohen Teilnahme, aber auch die Grundschulen Guggenmos und Sundheim stellten Preisträger, ebenso die Hebelschule.
Die Aktion war in jedem Fall ein Gewinn: Auch wer keinen Preis gewonnen hat – alle haben viel darüber gelernt, die Umwelt zu schützen.
Die Initiativgruppe „Sauberes und buntes Kehl“ überreicht 76 Mini-Taschen-Aschenbecher an Edeka-Filialleiter Frank Kempf. Für die Aktion „75 plus 1“ sollen sie an Tabakkunden kostenlos verteilt werden.
„Das ist ein wertvoller Beitrag für den Umweltschutz“, sagte Hans-Jürgen Schneider von der Initiativgruppe „Sauberes und buntes Kehl“ (subkehl) bei der Übergab von 76 Mini-Taschen-Aschenbechern an Frank Kempf, Filialleiter von Edeka-Center Kohler in Kehl. Der Name der Aktion „75 plus 1“ verknüpft sich mit dem letztjährigen Jubiläum von Edeka Kohler mit dem Ziel, die „Mini-Ascher“ an Tabakkunden gratis zu verteilen, die ihrerseits einen Beitrag für künftige Bemalungsaktionen von Glascontainern ins Spendenkässchen der Initiativgruppe stecken.
Jeder „Mini-Ascher“, versehen mit Motiven des Künstlers Moritz Götze von BAT Germany, funktioniert durch „Klick“-und-„Klack“-Technik und kann zehn bis 20 Kippen aufnehmen, die m häuslichen Restmüll zu entsorgen sind. Die Übergabe an Kempf erfolgte im Beisein der Vorsitzenden der Bürgerstiftung Kehl, Barbara Tonnelier, denn die Initiativgruppe präsentiert sich seit kurzem als eine Teilgruppe der Bürgerstiftung. Bereits im Rahmen des 125-jährigen Bestehens des Kehler Hafens hatte ie Initiativgruppe 125 „Mini-Ascher“ an den Geschäftsführer der Stadtmarketing, Christoph Hodapp, übergeben - ebenfalls zur kostenlosen Verteilung.
Auch diese Aktion „75 plus 1“ soll aufzeigen, wie wichtig es sein kann, im Sinne eines sauberen Stadtbildes das Umweltbewusstsein der Bürger zu stärken. Darüber hinaus hoffen die Mitglieder der Initiativgruppe, dass durch die nunmehr erfolgten Änderungen im Landesdatenschutzgesetz es künftig dank Video-Überwachung an Hotspots wilder Müllablagerungen bei vielen Glascontainern gelingen wird, Müll-Frevler ausfindig zu machen und Ordnungswidrigkeiten gemäß Bußgeldkatalog des Landes zu ahnen.
In unregelmäßigen Abständen fassen wir Projekte, Aktionen und Neuigkeiten aus unserer Initiative in unserem Newsletter zusammen.

© Sauberes und buntes Kehl
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